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kindai Hannover

kindai | STADTKIND – hannovermagazin

16. Juli 2014

Matcha, Kirschblüten, Sushi – die japanische Lebensart erfreut sich schon länger großer Beliebtheit, auch in Deutschland. Seit dem 8. März kann man sie im Kindai in der Marienstraße in stilvollem Ambiente genießen.

Zum Glück haben wir einen Tisch reserviert – das Restaurant ist gut besucht an diesem Abend. Freundlich werden wir begrüßt und zu unserem Platz direkt an einem der großen Fenster geführt. Passend zum Namen Kindai (was auf Japanisch so viel wie „Moderne“ bedeutet) ist der Innenraum zeitgemäß gestaltet, wenige warme Farben wie Gelb und Rot werden mit dunkleren grau-schwarzen Farbtönen kombiniert. Die Dekoration ist minimalistisch, aber sehr geschmackvoll. Auf jeder Fensterbank steht eine Orchidee, auf jedem der hellen Holztische ein schlichtes Teelicht aus Glas. Durch die großen Glasfronten fällt viel Licht, das eine angenehme Atmosphäre schafft.

Wir bestellen eine Weißweinschorle und ein japanisches Bier namens Asahi, das geschmacklich durchaus mit deutschen Bieren mithalten kann. Beides wird gut gekühlt serviert. Dann geht es auch schon an die Auswahl der Speisen. Die freundliche Kellnerin ist sofort zu Stelle und berät uns kenntnisreich. Was uns freut, denn so ganz ohne Hilfe kann man sich auf Anhieb unter den vielen Angeboten auf der Speisekarte nur schwerlich etwas vorstellen (vor allem, wenn man kein Japanisch kann). Wir entscheiden uns natürlich einmal für Sushi – hier bietet die Karte viele verschiedene Varianten, die man einzeln oder als Sets bestellen kann. Das Sake-Set für 9,80 Euro beinhaltet vier Nigiri und sechs Maki Sushi mit Lachs. Zusätzlich gibt’s bei jedem der Sets eine Miso-Suppe inklusive. Außerdem bestellen wir ein Enten-Curry für 12,20 Euro.

Die leichte Miso-Suppe als Vorspeise steht bald auf unserem Tisch, eine Bohnenpastensuppe, verfeinert mit Tofu, Wakame-Algen und Lauchzwiebeln. Sehr lecker und würzig – die Algen sorgen für eine interessante Geschmacknote. Kurz darauf serviert uns die Kellnerin das Enten-Curry und das Sushi-Set. Dazu wird eine scharfe Soße gereicht, für das Sushi stehen schon Soja-Sauce und ein Töpfchen mit eingelegtem Ingwer auf dem Tisch bereit. Die Ente ist außen knusprig und innen zart, sie kommt auf einem Gemüsecurry mit Möhren, Zucchini, Paprika und Auberginen sowie einer Salat- und Reisbeilage. Das cremige Gemüsecurry ist eine perfekte Ergänzung zur Ente, die leichte Schärfe sorgt für eine insgesamt runde Komposition. Das Sushi überzeugt durch den frischen Lachs; beim Nigiri (das sind längliche Sushi-Stücke mit einem größeren Stück Lachs obenauf) kommt durch die Wasabipaste eine ebenfalls leicht scharfe Note hinzu. Die Enten-Portion ist reichlich und obwohl das Sushi-Set auf den ersten Blick übersichtlich wirkt, ist auch diese Portion durch den Reis überraschend sättigend. Dennoch lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, auch das Nachtisch-Angebot zu testen. Und entscheiden uns für gebackene Bananenspieße und einen Eis-Windbeutel. Die Bananenspieße sind mit einer dünnen Schicht knusprigen Teiges umhüllt und auf einer fruchtigen Erdbeersoße angerichtet. Der Windbeutel ist mit je einer Kugel Mango- und Vanilleeis gefüllt, deren fruchtig-säuerlicher und sanfter Geschmack hervorragend harmonieren. So darf ein leckeres Essen gerne seinen krönenden Abschluss finden.

Das Kindai in der Südstadt ist absolut empfehlenswert, vor allem natürlich für alle Sushi-Liebhaber. Aber auch allen anderen kann man einen Besuch nur ans Herz legen, die Speisekarte bietet viele leckere Alternativen.

Christina Freihorst

Kindai

Marienstraße 54, 30171 Hannover, hannover@kindai-sushi.de

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 11.30-15.00 und 17.30-23.30 Uhr

Sa, So u. Feiertage: 12.00-23.30 Uhr

via kindai | STADTKIND – hannovermagazin.

Categories: Presse